Depotvergleich – Vergleich der Gebühren beim Aktiendepot

Unter einem Aktien- oder Wertpapierdepot versteht man ein Konto, auf dem Wertpapiere verwahrt und verwaltet werden. Ein Depotkonto ist die Vorraussetzung dafür, dass Wertpapiergeschäfte wie beispielsweise Aktienhandel getätigt werden können.

Um ein Depotkonto zu eröffnen wird üblicherweise ein Depotvertrag zwischen Bank und Kunden abgeschlossen. Dieser Vertrag beinhaltet die Pflicht der Depotbank, den Kunden über Angebote, Rechte und Pflichten zu informieren und Aufträge, die sogenannten Ordern, auszuführen. Autorisierte Banken können Direktbanken, Filialbanken oder Online Broker sein.

Kosten für ein Depotkonto variieren je nach jährlicher Order-Menge, Ordervolumen (d.h. der umgesetzten Summe pro Order) und dem Wert der Aktien im Depot. Vergleichen Sie im Depot-Rechner verschiedene Anbieter und finden Sie das passende Wertpapierdepot.

Depot Vergleichsrechner

Durchsch. Ordervolumen:
nur Zahl z.B. 5000

Anzahl Order / Jahr:
nur Zahl z.B. 20000

Anteil Order über Internet:
bitte wählen

Durchsch. Depotvolumen:
nur Zahl z.B. 20000

 €


Depots nach Kosten*

NR ANBIETER/DEPOT KOSTEN
DEPOT p.a.
KOSTEN
per Order
GESAMT-
KOSTEN p.a.
MEHR INFOS/
ANTRAG
1
DEGIRO
Depot
0,00 € 2,08 € 24,96 €
2 0,00 € 5,80 € 69,60 €
3
flatex
Depot
0,00 € 5,90 € 70,80 €
4
onvista bank
Festpreis-Depot
0,00 € 6,50 € 78,00 €
5
TARGOBANK
Depot
0,00 € 8,90 € 106,80 €
6
Deutsche Bank
maxblue Depot
0,00 € 8,90 € 106,80 €
7
1822direkt
Wertpapierdepot
0,00 € 9,90 € 118,80 €
8 0,00 € 9,95 € 119,40 €
9
DKB
DKB-Broker
0,00 € 10,00 € 120,00 €
10
ING-DiBa
Direkt-Depot
0,00 € 12,40 € 148,80 €
* Kosten pro Jahr. Bei Wertpapiertransaktionen können zusätzlich zu den Bankgebühren fremde Spesen anfallen. Alle Angaben ohne Gewähr, © financeAds.net

Aktiendepot eröffnen

Die Eröffnung eines Aktiendepots ist in der Regel kostenlos. Die daraufhin anfallenden Kosten in Form von Grundgebühr, Ordergebühren und Transaktionskosten können jedoch unterschiedlich ausfallen. Ebenso variieren die Depots in der Menge der handelbaren Wertpapiere/Aktien und den allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Ein Depotkonto kann bei der Hausbank, bei weiteren Filialbanken oder bei diversen Online-Anbietern beantragt werden.

Aktienhandel

Günstiger Aktienhandel dank Depotvergleich. Hier günstige Depotanbieter finden.

Gebühren eines Aktiendepots: Grundgebühr oder Ordergebühren

Während bei vielen Angeboten die Grundgebühr für ein Aktiendepot kostenlos ist, stehen bei jeder Transaktion jedoch die sogenannten Ordergebühren an.

Ordergebühren sind immer dann fällig, wenn Aktien gekauft oder verkauft werden.

Daher ist es bei der Wahl des richtigen Aktiendepots wichtig, das Transaktionsverhalten des Kunden zu berücksichtigen.

Das heißt, wer rege und aktiv Aktien kauft und verkauft, sollte auf eine niedrige Ordergebühr achten. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, stattdessen auf ein kostenloses Depot zu verzichten. Denn ein Depot mit monatlicher Grundgebühr hat in einigen Fällen geringere Transaktionskosten.

Odergebühren können auch gestaffelt anfallen. In diesem Fall sind die Kosten abhängig von der Anzahl der Transaktionen und erhöhen sich stufenweise ab einer bestimmten Orderhöhe.

Das Ordervolumen bezeichnet den Betrag, der beim Kauf oder Verkauf von Aktien oder Wertpapieren eingesetzt ist. Auch hiervon können die Gebühren und Grundpreise letztendlich beeinflusst werden.

Wie funktioniert der Handel mit einem Aktiendepot

Die Order, das heißt der Auftrag zum Kaufen oder Verkaufen von Aktien, kann schriftlich, telefonisch, bei der Bank vor Ort oder per Internet gegeben werden. Die Bank führt daraufhin Ihren Auftrag zeitnah aus. Welche Auftragsform Sie hauptsächlich nutzen kann bei der Tarifwahl für das Anlegen eines Depotkontos ebenfalls eine Rolle spielen. Internetdepots sind in der Regel günstiger und lassen sich einfacher verwalten.

Limitierte Order als Sicherheit – Gleichzeitig gilt Vorsicht vor Gebühren

Um bei einer Transaktion abgesichert zu sein, hat der Kunde oftmals die Möglichkeit, ein gewisses Limit festzulegen. Gibt ein Anleger den Auftrag, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, hat er dabei natürlich die gegenwärtige Marktlage im Auge.

Da sich diese aber rasant ändern kann und eine Order nicht immer innerhalb von Sekunden ausgeführt wird, kommt es vor, dass sich die Kurse bis zur eigentlichen Transaktion nachteilig entwickelt haben. Bis zu welchem Grad die Transaktion dennoch stattfindet, ist durch das festgelegte Limit geregelt.

Bei allzu großen Verlusten im Vergleich zum Zeitpunkt des Transaktionsauftrags greift die Limit-Regelung und die Transaktion findet nicht statt. In diesem Fall ist die Rede von einer limitierten Order. Hier erhebt die Bank jedoch meist Limitgebühren, um die Kosten zu decken, die durch die nicht ausgeführte Order entstanden sind. Die Limitgebühren fallen je nach Bank unterschiedlich aus und sollten im Vorfeld auf jeden Fall verglichen werden.

Simulatoren für Online-Depot

Wer sich für ein Online-Angebot entscheidet, hat bei einigen Anbietern die Möglichkeit, ein Online-Depot als Simulation testweise zu verwalten und sich in die Verfahrensweise einzuarbeiten.